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Das Motorrad wurde eigentlich 2001 geordert. Nicht so ganz aber fast. Als ich damals Heiko`s Kawa umgebaut habe, meinte er, dass ich bald für ihn eine geile HD bauen sollte aber dass es noch nicht soweit ist. Ich hatte es schon vergessen, als er im Herbst 2004 vorbeikam und sagte, dass es jetzt soweit sei. Es sollte keineswegs ein Moped werden, das man kauft um es im Wohnzimmer hinzustellen, sondern ein Moped, mit dem man auch längere Strecken fahren kann ohne sich von den weltbesten Schweizer Ärzten eine neue Wirbelsäule implantieren lassen zu müssen. Als: Die Ergonomie muss stimmen, aber der Showfaktor darf nicht darunter leiden. Nach stundenlanger Beratung war es klar. Das Moped mußte einfach ein Hammer werden. Der Rest ist eigentlich Geschichte.
Ich fertigte ein paar Zeichnungen, um die Linie festzulegen. Es sollte schon im Stehen eine Dynamik ausgestrahlt werden, die in der Fahrt ihren Höhepunkt erreicht. Die 3-D-Felgen aus eigener Produktion waren prädestiniert um die Ghostdog darauf rollen zu lassen, da sie zu dem noblen Erscheinungsbild die nötige Aggressivität ausstrahlen, um dem Namen des Motorrads gerecht werden zu können.
Natürlich ist Agilität nicht durch einen Monsterreifen darzustellen. Aus diesem Grund fiel die Wahl auf den sehr fahrbaren 240er Metzeler. Nach monatelanger Blechbearbeitung und Formenabstimmung war auch der Moment gekommen das Moped zum ersten Mal auf die Räder zu stellen. Es ist schon zu diesem Zeitpunkt klar zu sehen gewesen, dass die Aufgabe mehr als erfüllt war.
Die Wahl des Lackierers war einfach. Der Hörby sollte es schon sein. Man macht schließlich keine halben Sachen.
Während dieser Zeit wurden unzählige Stunden an der Poliermaschine verbracht um das Moped rechtzeitig für die Präsentation bei der Custom Bike in Bad Salzulflen fertig zu haben. Einige Nächte vor der Messe wurden durchgeschraubt, aber es hat sich gelohnt. Die Begeisterung der Besucher war nicht zu übersehen.
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